Was kostet ein Roboterarm?

Ab wann sich ein Roboter-System lohnt

Ob sich eine Anschaffung wirklich lohnt, hängt neben den Anschaffungskosten auch von den langfristigen Kosten, z.B. für Peripheriegeräte, Anpassungen an vorhandene Maschinen und Installationskosten ab. Ein entscheidender Faktor ist der Vergleich zwischen einer automatisierten Fertigungsanlage und einer konventionellen Fertigung ohne Roboter.

robolink® DCi

Wirtschaftlichkeit von Roboter-Systemen – die wichtigsten Kosten im Überblick

Die Wirtschaftlichkeit eines Roboter-Systems hängt neben den direkten Kosten auch stark von der Qualität und Flexibilität des Systems ab. Roboter zeichnen sich durch ihre variable Einsetzbarkeit aus, wodurch sie bei einer Umstellung der Produktion auch für andere Aufgaben eingesetzt werden können. Dadurch wird in der Regel der Investitionsaufwand für neue Fertigungsanlagen deutlich reduziert.

Die Betriebskosten

Die Betriebskosten errechnen sich aus den Instandhaltungs-, Raum-, Energie-, Personal-, und Werkzeugkosten, sowie Kosten für Hilfs- und Betriebsstoffe. Da diese Kosten stark vom Produktionsprozess abhängig sind, kann es vorkommen, dass sie über die Nutzungszeit stark variieren. Zusätzlich müssen in der Kalkulation auch die Material-, Rüst-, Lager-, und Entsorgungskosten mitberücksichtigt werden.

Instandhaltungskosten

Die Instandhaltung setzt sich zusammen aus der Wartung, Inspektion und Instandsetzung. Zwar werden diese Kosten von der Art, Dauer und Häufigkeit der Instandhaltungsmaßnahmen beeinflusst, allerdings gehen diese Faktoren auch mit der Wahrscheinlichkeit eines ungeplanten Ausfalls der Maschinen einher. Damit unterliegt die geplante Instandhaltung dem Zielkonflikt zwischen einer hohen Verfügbarkeit des Systems und niedrigen Instandhaltungskosten. Für eine erste Näherung können die Instandhaltungskosten über einen Faktor kalkuliert werden. Ein typischer Wert für die jährlichen Instandhaltungskosten sind 10% der Beschaffungskosten des Systems.

Raumkosten

Der Raumbedarf des Roboters wird von der Reichweite und dem Flächenbedarf des Systems definiert. Dabei darf die Materialfluss- und Bereitstellungsstrategie keines Falls außer Acht gelassen werden. Ist das Robotersystem durch einen Schutzzaun umgeben, kann für den entsprechenden Flächenbedarf die Fläche innerhalb dieses Zauns angesetzt werden. Die außerhalb dieses Bereichs angebrachte Peripherie darf jedoch nicht vernachlässigt werden.

Energiekosten

Die Kosten für Strom und Druckluft ergeben die Energiekosten eines Roboter-Systems und sind über die Nutzungsdauer nicht konstant. Dabei sind die Hauptstromverbraucher eines automatisierten Systems der Roboter und die Steuerung, sowie applikationsbedingte Ausrüstungen, beispielsweise beim Schweißen Schweißtisch, Schweißstromquelle bzw. Transformator und der Laser. In der Praxis ist der Energieverbrauch des Roboters von der Größe, der Reichweite, der Traglast, der Beschleunigung und der Verfahrgeschwindigkeit abhängig.

Ca. 30% Kosten sparen mit Low Cost Robotics

„In all diesen Kostenblöcken kann Low Cost Robotics im Vergleich deutlich punkten. Die Anschaffungskosten liegen in der Regel bei 25-40% der konventionellen Systeme. Weitere deutliche Kostenvorteile ergeben sich beim Systems Engineering, da Low Cost Systeme häufig mit Apps gesteuert oder per manuellerPlatzierung angelernt werden können...

Neugierig, wie Sie mit Low Cost Robotics sparen?

Welche Roboterarme es gibt und was sie kosten erfahren Sie im E-Book von Dr. Ing. Sebastian Feldmann.

E-Book anfordern
Immer auf dem neusten Stand

Es gibt viele gute Gründe, über die Neuheiten aus der Low Cost Robotics-Welt informiert zu sein. Melden Sie sich an und Sie erhalten kostenlose News zu Trends, innovativen Anwendungsbeispielen und Aktuellem.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Wir haben Ihnen soeben eine E-Mail zur Bestätigung zugeschickt. Nach Bestätigung über den Link in der E-Mail sind sie für den Newsletter angemeldet.